In der Datenbank finden Sie weiterführende Materialien zum Thema weibliche Genitalbeschneidung. Die Sammlung wird laufend ergänzt, Vorschläge nehmen wir gerne entgegen unter info@maedchenbeschneidung.ch.
Die kostenlose Informations-Web-App „Let’s talk FGM“, verfügbar in acht Sprachen, wurde für die Nutzung in der klinischen Betreuung oder bei Schulungsworkshops zum Thema weibliche Genitalbeschneidung (FGM/C) entwickelt. Sie ermöglicht es, die Anatomie der Vulva und ihre Vielfalt (Formen, Farben, Behaarung usw.) auf inklusive und personalisierte Weise zu thematisieren, ebenso wie die verschiedenen Typen und Untertypen weiblicher Genitalbeschneidung und deren klinische Behandlung. Die App basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und hat das Ziel, die häufigsten Fehlvorstellungen über die Anatomie der Vulva und die weibliche Genitalbeschneidung zu dekonstruieren.
The most recent estimates (UNICEF 2020) suggest that 230 million girls and women have undergone female genital mutilation (FGM), and 4 million girls are at risk each year. Half of the affected population, totaling 100 million, is concentrated in three countries: Egypt, Ethiopia, and Indonesia. While the practice is prevalent in at least 28 African countries, it is also found in Asia (Indonesia, Malaysia), the Arabian Peninsula (Yemen, Oman), the Middle East (Iraq, Iran), and Latin America (Colombia, Peru). Prevalence varies significantly between regions, including within countries. Ethnic group and region of origin are determining factors.
Die Podcasterin Flurina Peyer spricht mit Marisa Birri (langjährige Expertin zum Thema Genitalbeschneidung bei Brava) und Safiyo Hussein Abdi (Interkulturelle Vermittlerin und Multiplikatorin beim Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz). Wie und seit wann wird in der Schweiz zu diesem Thema gearbeitet? (Folge Nr. 2, vom 6. Februar 2022, Soundcloud)
Wie sehen Vulven aus und wie sehen sie nach einer Beschneidung aus? Wie sieht ein beschnittener Penis aus? Die 3D-Skulpturen unterstützen Fachpersonen im Gesundheitswesen dabei, über Genitalbeschneidung zu sprechen. Leah Brickhouse von der schwedischen Organisation Sol Sisters beschreibt ihre Skulpturen so: «Ich stelle Vulva-, Penis- und Klitorisskulpturen her, die im Gesundheitswesen und bei Diskussionen über weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C) und männliche Beschneidung eingesetzt werden». Eine Fachperson aus einer regionalen Anlaufstelle des Netzwerks gegen Mädchenbeschneidung Schweiz sagte: «Diese Modelle unterstützen mich dabei, mit Betroffenen über FGM/C zu sprechen». Die 3D-Modelle von Sol Sisters aus Schweden können in verschiedenen Hautfarben und in Regenbogenfarben bestellt werden.
Guide à l’usage des professionnel-le-s. Ce manuel contient des informations et des conseils pratiques pour le conseil aux migrantEs. Il donne des indications comment l’accès aux prestations des centres de santé sexuelle peut être facilité pour cette population et où trouver de la documentation multilingue. Pour les membres de SANTE SEXUELLE Suisse. Gratuit.