In der Datenbank finden Sie weiterführende Materialien zum Thema weibliche Genitalbeschneidung. Die Sammlung wird laufend ergänzt, Vorschläge nehmen wir gerne entgegen unter info@maedchenbeschneidung.ch.
Das E-Learning für Fachpersonen informiert und bietet konkrete Handlungsempfehlungen im Umgang mit der Thematik der weiblichen Genitalbeschneidung FGM/C. Das Original des E-Learnings des Wiener Programms für Frauengesundheit wurde übernommen und auf Schweizer Verhältnisse angepasst. Das E-Learning ist auf Deutsch und Französisch verfügbar.
Diese Empfehlungen möchten Gesundheitsfachpersonen zum Thema weibliche Genitalbeschneidung sensibilisieren und praktische Unterstützung für den klinischen Alltag bieten. Sie wurden erarbeitet, um die Guideline «Patientinnen mit genitaler Beschneidung: Schweizerische Empfehlung für Ärztinnen und Ärzte, Hebammen und Pflegefachkräfte» der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe SGGG von 2005 zu aktualisieren. Die Empfehlungen sind auf Deutsch und Französisch verfügbar. Kontakt: info@maedchenbeschneidung.ch
Das E-Learning für Fachpersonen informiert und bietet konkrete Handlungsempfehlungen im Umgang mit der Thematik der weiblichen Genitalbeschneidung FGM/C. Das Original des E-Learnings des Wiener Programms für Frauengesundheit wurde übernommen und auf Schweizer Verhältnisse angepasst. Das E-Learning ist auf Deutsch und Französisch verfügbar.
Im Juni 2024 publizierte das Bundesamt für Gesundheit BAG den Schutzbrief gegen Mädchenbeschneidung. Ein Jahr später hat das Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz ein Manual erarbeitet, das Fachpersonen bei der Anwendung dieses Tools unterstützt. Der in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz und den Communities erarbeitete Schutzbrief ist ein Präventionsinstrument, das Mädchen vor einer weiblichen Genitalbeschneidung schützen soll, insbesondere anlässlich von Ferienaufenthalten in der Heimat oder in einem Drittstaat. Aus Fachpersonenkreisen kam der Wunsch, genauere Informationen über die Möglichkeiten der Verwendung zu erhalten. Die vorliegende Anleitung zur Verwendung des Schutzbriefes nimmt dieses Anliegen auf und erläutert die Einsatzmöglichkeiten, beschreibt die wichtigsten Gefährdungsindikationen und beantwortet die Frage, wie ein Gespräch über das sensible Thema FGM/C geführt werden kann. Die Anleitung kann gratis bestellt oder heruntergeladen werden im Shop für Bundespublikationen, auf der Seite des BAG und auf der Website des Netzwerks gegen Mädchenbeschneidung Schweiz.
Die kostenlose Informations-Web-App „Let’s talk FGM“, verfügbar in acht Sprachen, wurde für die Nutzung in der klinischen Betreuung oder bei Schulungsworkshops zum Thema weibliche Genitalbeschneidung (FGM/C) entwickelt. Sie ermöglicht es, die Anatomie der Vulva und ihre Vielfalt (Formen, Farben, Behaarung usw.) auf inklusive und personalisierte Weise zu thematisieren, ebenso wie die verschiedenen Typen und Untertypen weiblicher Genitalbeschneidung und deren klinische Behandlung. Die App basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und hat das Ziel, die häufigsten Fehlvorstellungen über die Anatomie der Vulva und die weibliche Genitalbeschneidung zu dekonstruieren.
The most recent estimates (UNICEF 2020) suggest that 230 million girls and women have undergone female genital mutilation (FGM), and 4 million girls are at risk each year. Half of the affected population, totaling 100 million, is concentrated in three countries: Egypt, Ethiopia, and Indonesia. While the practice is prevalent in at least 28 African countries, it is also found in Asia (Indonesia, Malaysia), the Arabian Peninsula (Yemen, Oman), the Middle East (Iraq, Iran), and Latin America (Colombia, Peru). Prevalence varies significantly between regions, including within countries. Ethnic group and region of origin are determining factors.
In der Schweiz ist die weibliche Genitalverstümmelung verboten. Der Bund will nun Mädchen und Familien dabei helfen, sich der Mädchenbeschneidung zu widersetzen.
Der Schutzbrief informiert über die gesetzliche Lage in der Schweiz. Er richtet sich an Fachpersonen und Angehörige von betroffenen Migrationsgruppen. Letztere können in der Diaspora oder während Auslandsreisen dem sozialen Druck ausgesetzt sein, ihre Töchter zu beschneiden. Dieses Präventionsinstrument kann bei Bedarf für Gespräche mit der Familie eingesetzt werden. Lassen Sie sich vor der Verwendung des Schutzbriefes von der nationalen oder einer der regionalen Anlaufstellen des Netzwerkes beraten.
Die Videoserie ist ein Instrument zur Gesundheitsförderung. Die Videos sind kostenlos auf dem YouTube-Kanal des Universitätsspitals Genf verfügbar und in acht Sprachen untertitelt: Den Schweizer Landessprachen, Englisch und den Sprachen von Ländern mit einer hohen Prävalenz der weiblichen Genitalbeschneidung (Tigrinya, Amharisch, Somali und Arabisch).
Wie sehen Vulven aus und wie sehen sie nach einer Beschneidung aus? Wie sieht ein beschnittener Penis aus? Die 3D-Skulpturen unterstützen Fachpersonen im Gesundheitswesen dabei, über Genitalbeschneidung zu sprechen. Leah Brickhouse von der schwedischen Organisation Sol Sisters beschreibt ihre Skulpturen so: «Ich stelle Vulva-, Penis- und Klitorisskulpturen her, die im Gesundheitswesen und bei Diskussionen über weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C) und männliche Beschneidung eingesetzt werden». Eine Fachperson aus einer regionalen Anlaufstelle des Netzwerks gegen Mädchenbeschneidung Schweiz sagte: «Diese Modelle unterstützen mich dabei, mit Betroffenen über FGM/C zu sprechen». Die 3D-Modelle von Sol Sisters aus Schweden können in verschiedenen Hautfarben und in Regenbogenfarben bestellt werden.
In Partnerschaft mit dem FÖD Volksgesundheit und der Freien Universität Brüssel (ULB) hat GAMS Belgien ein informatives Video veröffentlicht, das in 9 Sprachen übersetzt wurde. Es soll es ermöglichen, Menschen, die mit einer weiblichen Genitalbeschneidung (FGM/C) vom Typ „Infibulation“ leben, über die Desinfibulation zu informieren und sie zu bestärken.
Der Leitfaden will Fachpersonen zu FGM/C im Kontext Kindesschutz sensibilisieren. Er vermittelt die wichtigsten Infos zum Thema, beschreibt Risikofaktoren und bietet praxisbezogen Hilfestellungen für konkrete Fälle an.
Leitlinien für Fachpersonen zum Vorgehen bei einer drohenden Genitalbeschneidung.
Der Leitfaden von Nadia Bisang ist als Arbeitsbuch und Nachschlagewerk für die Praxis konzipiert und soll Beraterinnen schnell und übersichtlich die notwendigen Informationen für die Beratung von Frauen, welche von weiblicher Genitalbeschneidung betroffen sind, zur Verfügung stellen.
Das Merkblatt der KOKES bietet eine Übersicht und erste Auslegungen zu den bundesrechtlichen Vorschriften zu den Meldungen an die KESB. Eine Übersicht zu den kantonalen Vorschriften ist Anhang 2 zu entnehmen.
Guide à l’usage des professionnel-le-s. Ce manuel contient des informations et des conseils pratiques pour le conseil aux migrantEs. Il donne des indications comment l’accès aux prestations des centres de santé sexuelle peut être facilité pour cette population et où trouver de la documentation multilingue. Pour les membres de SANTE SEXUELLE Suisse. Gratuit.
Das umfassende E-Learning-Programm aus Österreich richtet sich an Pädagog*innen, Personen, die im Kindergarten, Schule, Hort oder Freizeitbereich mit Mädchen arbeiten. Das Lernprogramm ist auch für Schweizer Kontexte lehrreich.