Am 3. Juni fand die erste schweizerisch-österreichisch-deutsche Konferenz zum Thema «Ending FGM/C – what works?» in Wien statt. Auch das Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz war anwesend und hat die Schweizer Perspektive eingebracht. Die hybrid durchgeführte Konferenz war sehr gut besucht und die diversen Inputs und Perspektiven lehrreich, bereichernd und inspirierend.
Ziel der Konferenz mit dem Titel «FGM/C: Globale Leitlinien, Perspektiven und Erkenntnisse aus der D-A-CH-Region» war es, im Bereich FGM/C tätige Fachorganisationen und medizinische Fachpersonen miteinander zu vernetzen und voneinander zu lernen. Die Konferenz wurde von der österreichischen Ärztekammer und der FGM/C-Koordinationsstelle Österreich ausgerichtet und beleuchtete Gemeinsamkeiten und Unterschiede der drei deutschsprachigen Länder in der Arbeit im Bereich FGM/C, auch hinsichtlich der politischen und strukturellen Rahmenbedingungen. Äusserst spannend waren auch die Fachexpertise von Dr. Jasmine Abdulcadir, welche online zugeschaltet war, sowie der Expertin Dr. Christina Pallitto, welche aus Genf angereist war, um die neuen globalen Leitlinien gegen FGM/C zu präsentieren. Abgerundet wurden die diversen Einblicke in Praxis und Forschung durch spannende Podiumsgespräche und Diskussionen.
https://www.maedchenbeschneidung.ch/netzwerk/aktuelles/artikel/dach-konferenz-gegen-fgmc-in-wien
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