Fachveranstaltung zu weiblicher Genitalbeschneidung im Kontext unbegleiteter minderjähriger Asylsuchender

Am 29. April haben Vertreterinnen des Netzwerkes an einer Fachtagung der Berner Rechtsberatungsstelle für Menschen im Not zum Thema weibliche unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA) teilgenommen. Gemeinsam mit Vertreter*innen der Fachstelle Zwangsheirat, Zugang B, der KESB Emmental und der RBS Bern wurde die Situation von weiblichen UMAs und die Herausforderungen in der Begleitung und Betreuung derselben analysiert und diskutiert.

Diskutiert wurde an der Tagung u.a. die Lebenssituationen FGM/C-betroffener oder gefährdeter Mädchen, die als unbegleitete Minderjährige in die Schweiz kommen sowie Herausforderungen für Fachpersonen in den Bereichen Kindesschutz, medizinische und psychosoziale Versorgung. Beiträge aus Praxis und Fachreferaten boten einen Überblick zur aktuellen Situation in der Schweiz und zur Versorgungspraxis. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie der Rolle von Multiplikator*innen in Prävention und Sensibilisierung. Die Veranstaltung machte deutlich, dass für einen wirksamen Schutz eine enge Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Fachstellen sowie kontinuierliche Weiterbildung zentral sind.

https://www.maedchenbeschneidung.ch/netzwerk/aktuelles/artikel/fachveranstaltung-zu-weiblicher-genitalbeschneidung-im-kontext-unbegleiteter-minderjaehriger-asylsuchender

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15.06.2026