Die International Planned Parenthood Federation (IPPF) hat Leitlinien zur Prävention von und Reaktion auf FGM/C veröffentlicht.
Das im Februar 2026 verabschiedete Statement wurde vom International Medical Advisory Panel (IMAP) erarbeitet und richtet sich an IPPF-Mitglieder wie Partnerorganisationen. Es dient als Guidelines um weibliche Genitalverstümmelung zu verhindern, darauf zu reagieren und deren Auswirkungen zu mindern. Das Statement enthält aktuelle Informationen zur Verbreitung von FGM/C und zu neuen Herausforderungen, darunter die Medikalisierung, sowie spezifische Überlegungen in Bezug auf humanitäre Kontexte, Migration und Vertreibung. Zudem fasst das Statement die neuesten Erkenntnisse zu wirksamen Präventionsstrategien und Überlebenden-zentrierten Versorgungsmodellen zusammen. Des weiteren setzt sich IPPF mit ihrem Statement für die Beseitigung aller Formen von FGM/C ein und unterstützt die Einhaltung von Menschenrechtsgrundsätzen und berufsethischen Standards durch medizinisches Fachpersonal.
SEXUELLE GESUNDHEIT SCHWEIZ ist akkreditiertes Mitglied von IPPF.
https://www.maedchenbeschneidung.ch/netzwerk/aktuelles/artikel/guidelines-von-ippf-zur-praevention-von-fgmc
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