Medienmitteilung zum Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung: Wir feiern unser zehnjähriges Jubiläum!

Vor zehn Jahren wurde das Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz gegründet. Dieses wird bis heute von Caritas Schweiz, Sexuelle Gesundheit Schweiz und dem Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung der Universität Bern geführt.

Im Jahr 2016 schlossen sich vier Organisationen zusammen, um im Auftrag des Bundes das Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz zu gründen – mit dem Ziel, den Schutz und die Versorgung von gefährdeten sowie betroffenen Mädchen und Frauen in der Schweiz zu gewährleisten. Hierzu hat das Netzwerk vielfältige Massnahmen in den Bereichen Beratung, Bildung, Prävention und Information ergriffen.

Eine Errungenschaft des Netzwerks gegen Mädchenbeschneidung Schweiz ist etwa der Aufbau von regionalen Anlaufstellen. Heute gibt es in fast allen Kantonen spezialisierte Beratungsangebote. Eine Herausforderung der kommenden Jahre wird es sein, diese Strukturen weiter zu stärken und langfristig zu sichern. Entscheidend dafür ist die nachhaltige Finanzierung durch die Kantone sowie die weitere fachliche Begleitung der bestehenden Stellen.

Heute, am Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung, feiert das Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz gemeinsam mit Multiplikator*innen, Fachpersonen und Mitstreiter*innen sein zehnjähriges Jubiläum in Bern. An diesem Anlass blicken wir zurück auf Erfolge und Herausforderungen!

Medienmitteilung zum Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung: Wir feiern unser zehnjähriges Jubiläum!

Dokumente/Links


https://www.maedchenbeschneidung.ch/netzwerk/aktuelles/artikel/medienmitteilung-zum-internationalen-tag-gegen-weibliche-genitalverstuemmelung-wir-feiern-unser-zehnjaehriges-jubilaeum

URL in die Zwischenablage kopieren
04.02.2026