Am 6. Februar 2026, dem Internationalen Tag gegen weibliche Genitalbeschneidung, feierte das Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz in Bern sein zehnjähriges Bestehen. Gemeinsam mit Multiplikator*innen, Fachpersonen und weiteren Wegbegleiter*innen blickte das Netzwerk auf zehn Jahre Engagement für den Schutz und die Unterstützung von Mädchen und Frauen zurück, die von weiblicher Genitalbeschneidung betroffen oder gefährdet sind.
Das Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz wurde 2016 im Auftrag des Bundes gegründet und wird von Caritas Schweiz, Sexuelle Gesundheit Schweiz sowie dem Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung der Universität Bern getragen. In den vergangenen zehn Jahren konnten wichtige Fortschritte erzielt werden. Dazu gehört insbesondere der Aufbau regionaler Anlaufstellen, die heute in fast allen Kantonen spezialisierte Beratung und Unterstützung anbieten. Gleichzeitig bestehen weiterhin Herausforderungen, etwa die langfristige Sicherung dieser Angebote und ihre nachhaltige Finanzierung. Am Jubiläumsanlass blickten Fachpersonen, Multiplikator*innen und Vertreter*innen regionaler Anlaufstellen auf Erfolge und Herausforderungen der vergangenen Jahre zurück und diskutierten über die zukünftige Ausrichtung des Netzwerks. Auch zehn Jahre nach seiner Gründung bleibt die Arbeit des Netzwerks wichtig. Es setzt sich weiterhin dafür ein, dass betroffene und gefährdete Mädchen und Frauen in der Schweiz Zugang zu Schutz, Beratung und bedarfsgerechter Versorgung erhalten.
https://www.maedchenbeschneidung.ch/netzwerk/aktuelles/artikel/rueckblick-auf-zehn-jahre-netzwerk-gegen-maedchenbeschneidung-schweiz
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