Unsere Weiterbildungen zu FGM/C in den Bereichen Polizei und Asyl

Immer wieder erhalten wir als Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz die Gelegenheit, Fachpersonen zum Thema FGM/C zu sensibilisieren und unser Fachwissen weiterzugeben. So auch neulich für Mitarbeitende der Polizei und des Asylbereichs.

Im vergangenen November konnten eine Vertreterin und eine Multiplikatorin des Netzwerkes im Rahmen eines Kurses des Schweizerischen Polizeiinstitutes Mitarbeitende der Polizei zu Hintergründen der Praxis der weiblichen Genitalbeschneidung weiterbilden. Dabei ging es auch darum, Anstösse zu geben, wo und wie das Thema in der polizeilichen Präventionsarbeit platziert und aufgegriffen werden könnte.

Im Dezember führten zwei Vertreterinnen des Netzwerkes zwei Online-Weiterbildungen für das Team des Rechtsschutzes der Bundesasylzentren Region Bern durch. Das Mandat für den Rechtsschutz hat die Berner Rechtsberatungsstelle für Menschen in Not. Der Fokus lag auf der Berücksichtigung von FGM/C als geschlechtsspezifischer Fluchtgrund in Asylverfahren. Dies ist vor dem Hintergrund von steigenden Asylanfragen von Menschen aus Eritrea und Somalia besonders relevant.

 

 

https://www.maedchenbeschneidung.ch/netzwerk/aktuelles/artikel/unsere-weiterbildungen-zu-fgmc-in-den-bereichen-polizei-und-asyl

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04.02.2026